Methoden

Knieblock

Fußblock
Ankle block

Indikationen

Alle Operationen im Mittelfuß- Vorfuß- und Zehenbereich

 

Kontraindikationen

Infektionen, Ulzera im Einstichbereich

Lokalanästhetikum

"Plexusmischung": 20 ml Prilocain 2% , 20 ml Bupivacain 0,375%


Movie; 1,8 MB

 

Anatomie

Der Fuß wird sensibel von fünf Nerven versorgt.

  • N. tibialis posterior
  • N. peronaeus profundus
  • N. peronaeus superficialis
  • N. saphenus (sensibler Endast des N. femoralis)
  • N.suralis (sensibler Endast aus N. tibialis
    und N. peronaeus superficialis)

 

Methodik

Der Block besteht aus 2 Anteilen.

  1. Einem Ringwall oberhalb der Knöchel zur Betäubung von N. peronaeus superficialis, N. saphenus und N. suralis.
  2. Gezielten Blockaden des N. tibialis posterior und des N. peronaeus profundus.

Den Ringwall legt man mit 20- 25 ml der genannten Plexus- Mischung eine Handbreit oberhalb der Knöchel an. Wichtig ist nach der ersten Injektion alle folgenden Injektionen im anästhesierten Bereich durchzuführen.

Die Betäubung des N. tibialis erfolgt mit jeweils 2- 3 ml medial und lateral der A. tibialis posterior direkt hinter dem Innenknöchel.

Die Betäubung des N. peroneus profundus erfolgt mit 2- 3 ml medial und lateral der A. dorsalis pedis.

Die Blockade ist einfach durchzuführen, eine spezielle Lagerung ist nicht notwendig. Die Rate erfolgreicher Blockaden liegt bei 95%. Ernsthafte Komplikationen sind bisher nie aufgetreten. Die postoperative Analgesie ist ausgezeichnet.

Nebenwirkungen: keine

Komplikationen: Gefäßpunktionen, Nervenläsionen.

 

 
     
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