knappschaftskrankenhaus bochum langendreer

Sehr geehrte Besucherin, sehr geehrter Besucher

Sie befinden sich auf der Homepage der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie des Knappschaftskrankenhauses Bochum Langendreer.
Die Klinik leistet ca. 10.000 Anästhesien pro Jahr für die Fächer Allgemein-, Gefäß- und Thoraxchirurgie, Transplantationschirurgie, Neurochirurgie, Unfallchirurgie, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Augenheilkunde und Radiologie.
Der Klinik ist die Leitung der operativen Intensivmedizin mit 20 Betten und zwei Aufwachräumen mit insgesamt 12 Betten zugeordnet.
Zum Aufgabengebiet gehören weiter die Betreuung der innerklinischen Schmerztherapie sowie die Beteiligung am Notarztdienst der Stadt Bochum, den sie mit zwei leitenden Notärzten zusätzlich unterstützt.

Klinik für Anästhesiologie hat neuen Direktor

prof dr michael adamzik

Michael Adamzik wechselt zum Knappschaftskrankenhaus

Prof. Dr. Michael Adamzik ist neuer Direktor der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie am Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum. Er tritt damit die Nachfolge von Prof. Dr. Michael Zenz an, der in den Ruhestand gegangen ist. Zuletzt arbeitete Adamzik als Geschäftsführender Oberarzt in der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Universitätsklinikum Essen.

Mit seinen 41 Jahren ist Adamzik bundesweit der jüngste Ordinarius im Bereich der Anästhesie. Er ist Experte auf dem Gebiet in der Behandlung von Blutvergiftungen und akutem Lungenversagen. Wissenschaftlich hat er nach genetischen Varianten im Erbgut von Patienten mit Blutvergiftung gesucht, die sowohl die Therapie als auch das Überleben bei Blutvergiftung beeinflussen. 2009 erhielt er das DGAI-Forschungsstipendium der Fresenius-Stiftung für seine Studie mit dem Titel: „Der Aquaporin-5-Gen Promotor A(-1364)C Polymorphismus beeinflusst die Letalität bei schwerer Sepsis“. Zwei Jahre später wurde er für seine Studie „Comparison of thromboelastomertry with procalcitonin, interleukin 6, and C - reactive protein as diagnostic tests for severe sepsis in critically ill adults” mit dem Roger-Bone-Preis der Deutschen Sepsis-Gesellschaft ausgezeichnet. Zuletzt hat er im Jahr 2013 zwei weitere international beachtete Publikationen zum Thema Blutvergiftung in dem amerikanischen Fachjournal „Anesthesiology“ veröffentlicht.

„Für mein neues Amt habe ich mir vorgenommen, den Balanceakt zwischen Menschlichkeit und ökonomischer Effizienz zu schaffen und den Patienten die Mitarbeiter der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie als perioperative Mediziner sichtbar zu machen“, sagt Adamzik.

Der Mediziner wurde 1971 in Gelsenkirchen geboren. Als Sohn eines Bergmanns wuchs er in einer Zechensiedlung auf und hatte damit bereits früh einen familiär geprägten Bezug zur Knappschaft. Nach dem Abitur studierte er Humanmedizin an der Ruhr-Universität Bochum und an der Universität Duisburg-Essen. Sein Praktisches Jahr absolvierte er in der Mayo-Clinic Rochester, Minnesota, USA. 1999 begann er seine Tätigkeit als Mediziner am Universitätsklinikum Essen, wo er in den vergangenen vier Jahren als Geschäftsführender Oberarzt, Personal- und OP-Koordinator in der Anästhesiologie und Intensivmedizin tätig war. Parallel dazu besuchte er die Essener Fachhochschule für Ökonomie und Management für eine Weiterbildung im Bereich „Medical Management Compact“.

Adamzik ist seit 19 Jahren verheiratet und Vater von zwei Kindern.

 

Aktueller Fortbildungsplan 2013

Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie

Kom. Direktorin: Prof. Dr. med. Petra Bischoff

Der aktuelle Fortbildungsplan der Anästhesie kann hier abgerufen werden:

http://www.anaesthesia.de/index.php/forschung-a-lehre?catid=25

 

ÜBERSICHTSARBEIT

Unerwünschte Wachheit während
der Narkose

Petra Bischoff, Ingrid Rundshagen

ZUSAMMENFASSUNG

Hintergrund: Die unerwünschte Wachheit während der Narkose (Awareness)
und eine Erinnerung an Ereignisse während der Operation (Recall) können von
Patienten als traumatisierendes Horrorszenario erlebt werden. Akustische, aber
auch taktile Wahrnehmungen und darüber hin aus Gefühle der Hilflosigkeit, Bewegungsunfähigkeit,
Schmerzerleben, Panik bis hin zu Todesängsten sind
möglich. Wachphänomene können folgenlos bleiben. Sie können aber auch im
Sinne einer anästhesiologischen Komplikation eine posttraumatische Belastungsstörung
mit Angstzuständen, Schlaflosigkeit, Alpträumen, Reizbarkeit, Depressionen
bis hin zu Suizidgedanken – also komplexe psychopathologische
Phänomene – hervorrufen...

 

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Publikationen

Anästhesie und Tumorprogression-Fiktion oder Realität? Anaesth Intensivmed 2011; 52:876-888

The effect of hospital size and surgical service on case cancellation in elective surgery: results from a prospective multicenter study. Anesth Analg. 2011; 113(3):578-85

Is anesthesia dangerous?
Dtsch Arztebl Int 2011;108(27):469-74

Neue, wenig invasive Analgesie-Verfahren.
Anaesth Intensivmed 2011; 52:405-414
Validierung einer Patientenverfügung
Anaesthesist. 2011; Apr;60(4):325-333

Anaesthesia

Museum Anaesthesia

Wir laden Sie zu einem Rundgang im Museum Anaesthesia ein.

Das von Herrn Univ.-Prof. Dr. Michael Zenz im Bergmannsheil aufgebaute Museum zeigt zahlreiche Anästhesiegeräte (Äthermaske, Infusionssystemen, Mund- und Zungenzangen etc.) aus der Vergangenheit.

museum anaesthesia


Auf einen Blick

Klinik für Anästhesiologie,
Intensivmedizin und Schmerztherapie

Klinikdirektor:
Prof. Dr. Michael Adamzik

Stellvertreter:
Dr. Lars Bergmann, DESA

Tel.: 0234/299-3001
Fax: 0234/299-3009

E-Mail: anaesthesie@kk-bochum.de
Internet: http://www.anaesthesia.de

In der Schornau 23-25
D-44892 Bochum

Karte und Route

 

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